{"id":7837,"date":"2022-01-01T04:38:00","date_gmt":"2022-01-01T03:38:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.whatisright.de\/new-europe\/?p=7837"},"modified":"2026-01-26T07:55:27","modified_gmt":"2026-01-26T06:55:27","slug":"reinkarnation-oder-imagination","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.whatisright.de\/new-europe\/reinkarnation-oder-imagination\/","title":{"rendered":"REINKARNATION oder IMAGINATION?"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"830\" height=\"312\" src=\"https:\/\/www.whatisright.de\/new-europe\/wp-content\/uploads\/KM.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9247\" srcset=\"https:\/\/www.whatisright.de\/new-europe\/wp-content\/uploads\/KM.jpg 830w, https:\/\/www.whatisright.de\/new-europe\/wp-content\/uploads\/KM-500x188.jpg 500w, https:\/\/www.whatisright.de\/new-europe\/wp-content\/uploads\/KM-768x289.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Seitdem 7. Lebensjahr bin ich in routiniert gepflegter Regelm\u00e4\u00dfigkeit des Nachts von teils furchtbaren, sich oft wiederholend stimmigen &#8222;Tr\u00e4umen&#8220; heimgesucht worden. Ich schrie manchmal so laut beim Erwachen das meine Eltern mich mit in Ihr Zimmer bringen mussten, da ich nicht mehr zu beruhigen war. Ja ich wurde (wie bereits erw\u00e4hnt) in einer sehr instabilen, konfliktbeherrschten Familie hineingeboren und mein Opa sparte nicht mit alten Geschichten, womit berechtigte Zweifler sich hier schonmal Nachfolgendes durchaus plausibel erkl\u00e4ren k\u00f6nnten. Des weiteren muss ich auch voraus schicken, das eine kurz vorher Bruch bedingte Ulna Reposition, dieser Beklopptheit erst Tor und T\u00fcr ge\u00f6ffnet haben k\u00f6nnte! Auch glaube ich mit dem 32. , im Zuge einer Fortbildung, hierf\u00fcr den wahren Schuldigen Namens HALOTHAN gefunden zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn es kam bei der OP mit Sieben wie es kommen musste: Laryngospasmus gefolgt vom Ersticken incl. Herzstillstand und einer &#8222;Erfahrung&#8220; welche in Seltsamkeit un\u00fcbertroffen bis heute mein Leben ungebeten mit beeinflusst hat. Die Narkoseeinleitung mit frisch s\u00fc\u00dflicher Waldluft verlief in den ersten Sekunden recht angenehm, wenig bedrohlich. Doch dann nach kurzem Kampf ging das Licht in einem Meer von Nebel an. Nein es war wohl eher nicht OP Leuchte wie auch ich anfangs vermutete, sondern mehr ein seltsam beleuchteter Wartesaal. Nach einer gef\u00fchlten Ewigkeit gings wie im klaren 360 \u00b0c Blick weiter zu einem einem mir damals vertraut bekannten See, wobei ich m\u00fchelos ohne Beine durch das Blattwerk der umgebenden B\u00e4ume schwebte. Am kurzen Strand angekommen hielt ich meine sich in Aufl\u00f6sung befindlichen Arme seltsam elektrisiert ins Wasser&#8230;..aber nun genug von der damaligen Halluzi!<\/p>\n\n\n\n<p>V\u00f6llig Egal was das im Genauen wirklich zu bedeuten hatte! Jedenfalls plagten mich ab diesem Zeitpunkt so einige beschissene n\u00e4chtliche Erfahrungen bis hinein ins 25. LJ.! Ich tr\u00e4umte also \u00fcber 15 Jahre lang wiederkehrend vom Gesch\u00fctzdonner, brennenden Panzern, rennenden Jungs mit tarnfarbenen Klamotten und bespannten Helmen, gr\u00f6lenden aber kaum noch verst\u00e4ndlichen Kommandos meinerseits, verst\u00fcmmelten Kadavern und rauchen Duft in meiner Nase. Was, obwohl ich mich paradoxerweise in meinem &#8222;Element&#8220; w\u00e4hnte regelm\u00e4\u00dfig bitterlich flennend aus dem Schlaf schreckte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Alles und noch mehr lie\u00df mich irritiert zur\u00fcck! immerhin war ich ein recht sensibles, leicht durchs Leid Anderer zu verunsicherndes und \u00e4ngstliches Menschlein! Ich verstand nix mehr. Dennoch hab mich anfangs niemandem diesbez\u00fcglich anvertraut. Erfolglos, einer m\u00f6glichen Erkl\u00e4rung beraubt begann ich langsam die wenigen Informationen zu sammeln:<\/p>\n\n\n\n<p>Als ungef\u00e4hr 10 J\u00e4hriger griff ich mir erstmals zum Spielen die Offiziersm\u00fctze meines sich gerade auf Reisen befindlichen Vaters. Ich riss das versteifende Inlett raus, fummelte das Emblem sowie die Kordel ab und kniff den Schirm wie ein Batter des Baseball der 30ziger Jahre welcher die Sonne von der Seite abbekommt zusammen um sie schr\u00e4g aufzusetzen. Es war v\u00f6llig selbstverst\u00e4ndlich und automatisch ohne jegliches nachdenken. Meine dramatisch verpackten Ansagen gegen\u00fcber meinen Bolzkameraden verliefen jedoch trotz eines optisch imposanten Auftritts nebs Feldstecher oft genug ins Leere, was mich schlie\u00dflich frustriert und w\u00fctend h\u00e4ufig auf die Palme brachte. Die Schulstunden \u00fcberbr\u00fcckte ich mit dem Anfertigen taktischer Zeichnungen zum Flankieren, dem Ausbruch bei Einkesselungen und halten erh\u00f6hter Gefechtsstellungen. Berechnete den Munitionsbedarf in Abh\u00e4ngigkeit von Waffe, Kadenz, operativen Zeitfenstern und Mannst\u00e4rke etc. etc.. Im Alter von ungef\u00e4hr 12 wiederum kotzten mich beim Abendessen in der Offiziersmesse der Hochrangigen regelm\u00e4\u00dfig die j\u00e4mmerlichen Attit\u00fcden meines alten Herrn (damals 2ter Off. der Marine) sowas von an, so dass ich zum futtern r\u00fcber zu den Mannschaften trudelte um mich solidarisch (wegen der anma\u00dfenden Ausbr\u00fcche des Ollen) dem Gemeinen \u00fcber zu zeigen. In meinen Augen war es unter aller Sau den Eigenen, auf ihnen angewiesenen Untergebenen soviel Missachtung entgegenzuwerfen. Mit rund 14 Jahren dann holte mein Vadder beim Holzhacken im kalten Kohlenkeller zum w\u00e4rmen pl\u00f6tzlich eine \u00fcber 40zig Jahre alte herbstfarbene Feldjacke vom Bekannten meines Opas hervor die mich erstarren lie\u00df. So eine kannte ich doch des Nachts aus meinen Schlafeskapaden.<\/p>\n\n\n\n<p>Was solls, die Zeit verging und nach der Ausbildung gings nicht wie eigentlich zu erwarten w\u00e4re in die Army, sondern neben den Zivildienst und zweiter Lehre ab zum Dienst ins Krankenhaus. Dort traf ich dann Ende der 90ziger die vielleicht letzten alten Daddels, welche mir den entscheidenden Hinweis zu einer gewissen Person lieferten! Die Gespr\u00e4che mit diesen wenigen \u00dcberlebenden einer &#8222;speziellen Einheit&#8220; vor allem aber denen mit einem fast 2 m langen fast achtzigj\u00e4hrigen Mannes wurden mir zum Augen\u00f6ffner. Ich konnte bei einigen Aussagen verkn\u00fcpft mit deutlichen Bildern und einigen mehr, die der Vergangenheit betreffenden Kommentare mit merkw\u00fcrdiger Vertrautheit fast 1:1 weiterf\u00fchren. Die Einzelheiten, bestimmte \u00c4hnlichkeiten, einer Affinit\u00e4t zu gewissen Orten, sowie weiteren Recherchen etc. erl\u00e4utere ich hier ganz bewusst nicht weiter!!! Nur soviel: Das Datum der Beerdigung des vermuteten &#8222;Schurken&#8220; in Westfalen war 11 Jahre sp\u00e4ter der Tag meiner Geburt im heutigen Havelland!<\/p>\n\n\n\n<p>Das Wenige was ich hier &#8222;\u00f6ffentlich&#8220; abliefern m\u00f6chte wei\u00dft f\u00fcr den Leser bei weitem absolut nicht auf irgendetwas Greifbares hin, dennoch wollte ich diesen f\u00fcr mich eigentlich fast l\u00e4cherlichen Murks (welcher Depp sucht sich schon freiwillig ein so \u00fcbles &#8222;alter Ego&#8220; aus) nach so vielen Jahren einfach sinnfrei in den Raum stellen. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-bright-red-color\">Falls aber eine wie auch immer geartete Verbindung zu dem wissentlich Unbenannten bestehen sollte (denn darum ging es mir in diesem Beitrag eigentlich!), m\u00f6chte ich seinem mittlerweile \u00fcber 80zig j\u00e4hrigen Sohn (welcher in einem Buch mit seinem selten pr\u00e4senten Alten hart ins Gericht ging) mit unendlichem Bedauern versichern in Allem recht gehabt zu haben! Selbst dann, wenn das Erfahrene im Kontext der damaligen Zeit zu betrachten w\u00e4re.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Alles Gute f\u00fcr Menschen mit \u00e4hnlichen Erfahrungen oder Annahmen und versucht irgendwie mit dem vielleicht ebenso unangenehmen &#8222;Wissen&#8220; Euren Frieden zu machen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.whatisright.de\/new-europe\/wp-content\/uploads\/Norman-Roloff.jpg\"><strong>Norman Roloff<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seitdem 7. Lebensjahr bin ich in routiniert gepflegter Regelm\u00e4\u00dfigkeit des Nachts von teils furchtbaren, sich oft wiederholend stimmigen &#8222;Tr\u00e4umen&#8220; heimgesucht worden. Ich schrie manchmal so laut beim Erwachen das meine Eltern mich mit in Ihr Zimmer bringen mussten, da ich nicht mehr zu beruhigen war. 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